Vergangenheit

Vergangenheit

Ich brauche sie nicht mehr, erkenne ich. Nicht nur das: Eine Wiederaufnahme des Kontaktes ist es mir einfach nicht wert, mein jetziges – kreiertes – Leben über den Haufen zu werfen. Mittlerweile erstreckt es sich auf mehr als auf die unmittelbare Befriedigung meiner spontan auftretenden Gelüste.

Komm zurück!“ Wie laut haben sie doch in den letzten vier Jahren nach mir gerufen; wie oft wollten sie mich doch von einem „letzten Mal“ überzeugen? Oft habe ich darüber nachgedacht, jedoch den vielen Versuchungen – und Gelegenheiten – widerstanden. Immer wieder habe ich mich da-rauf besinnen müssen.

Fakt ist: Ich bin das nicht mehr. Und es ist eine kürzlich geführte Konversation mit einer jungen Bekannten über einen Nachrichtendienst gewesen, die mich daran erinnert hat. Sie hat mir wieder einmal vor Augen geführt, was im Leben wirklich zählt: einen positiven Unterschied zu machen.

Ja, ich gebe zu, dass ich die Stimmen so manches Mal immer noch flüstern höre. Jedoch lasse ich es – sie – nichts mehr bedeuten. Wenn ich ihnen irgendetwas entnehme, dann nur die Motivation, meine Vision von der Zukunft weiter auszubauen und mich auf das Wesentliche zu beschränken: meine Gemeinschaft. Mein gesamtes Sein ist auf das Vorankommen der Genannten ausgerichtet.

Macht es gut, ihr Stimmen der Vergangenheit.

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